Am PC sitzen und Besenreiser bekommen? Developer Probleme…

Was sind Besenreiser

Besenreiser sind kleine sichtbare Venen, die direkt in der Oberhaut liegen. In den meisten Fällen treten Besenreiser an den Beinen auf. Meistens ist die Außenseite der Oberschenkel, das Gebiet oberhalb von der Kniebeuge oder auch die Innenseite des Unterschenkels betroffen. Fast jede zweite Frau hat Probleme mit denen Venen. Bei Männern kommt diesese Problem eher selten vor. Besenreiser sind auch eine Form von Krampfadern (http://www.e2med.com/krampfadern/). Sie können die Folge einer erblichen Vorbelastung sein oder auch durch einen Blutstau im Venensystem entstehen. Durch den permanenten Druck, der auf die Venen einwirkt, verlieren sie ihre Elastizität. Dadurch weiten sich die Venen und sie werden sichtbar. Meistens sieht man sie als rote oder bläuliche Gefäßstrukturen. Von weitem können sie auch aussehen wie ein blauer Fleck.

Möglichkeiten der Entfernung

Vor einer Behandlung der Besenreiser sollte man das ganze oberflächliche und auch tieferliegende Venensystem von einem Arzt untersuchen lassen. Diese Untersuchung erfolgt über einen Ultraschall und ist völlig schmerzfrei.

Eine Möglichkeit der Entfernung wäre dann die Verödung. Die Mediziner sprechen hierbei von Sklerosierung. Bei dieser Methode wird ein Verödungsmittel direkt in die betroffenen Venen hineingespritzt. Dadurch verkleben die Venenwände und sie können nicht mehr durchblutet werden. Dies führt schließlich dazu, dass der Körper sie abbaut und sie verblassen. In der Regel müssen mehrere Behandlungen erfolgen und danach muss der Patient für ein paar Tage Kompressionsstrümpfe tragen.

Eine weitere Möglichkeit zur Entfernung der Besenreiser ist eine Lasertherapie. Bei dieser Variante werden die Venen mit der Energie des Lasers verödet und auch hier verblassen sie dann.

Es ist auch möglich eine Kombination von beiden Behandlungen durchzuführen.

Manche Patienten behandeln ihre Besenreiser auch mit speziellen Cremes. Davon gibt es viele verschiedene Produkte mit Inhaltsstoffen wie Weinlaub und Rosskastanien. Der wichtigste Bestandteil in solchen Cremes ist jedoch das Vitamin K1. Dieses Vitamit K1 dringt in die erweiterten Gefäße und auch ins Bindegewebe ein. Dadurch wird die Blutgerinnungsfähigkeit beeinflusst, die Blutzirkulation wird wieder gesteigert und somit die Gefäßwände entlastet. Ebenso soll eine Abdichtung von bereits geschädigtem Bindegewebe erreicht werden. In der Regel verschwinden die Besenreiser jedoch nicht ganz und daher genügt es nicht nur eine Creme zu verwenden. Es ist allerdings gut, wenn man die Cremes als Ergänzung zu einer anderen Behandlung anwendet.

Risiken, Ängste und Kosten

In der Regel sind Besenreiser völlig harmlos und rufen auch keine Beschwerden hervor. Nur bei größeren Flächen kann es teilweise zu einer Überwärmung und dadurch zu leichten Schmerzen kommen. Die Besenreiser müssen medizinisch gesehen auch nicht entfernt werden. Allerdings können Besenreiser auch Anzeichen für eine tieferliegende Venenerkrankung sein, deshalb sollte man sich immer von einem Arzt untersuchen lassen. Dieser kann dann andere Venenerkrankungen ausschließen oder dann gezielt behandeln. Da die Entfernung der Besenreiser in der Regel aus kosmetischen Gründen erfolgt und nicht aus medizinischen Gründen, werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen und so muss sie jeder selbst tragen. Je nach Art und Dauer der Behandlung variieren die Kosten. Der Preis um die Besenreiser veröden zu lassen liegt ungefähr bei 25 bis 65 Euro hingegen eine Lasertherapie beginnt bei circa 80 Euro und kann ansteigen bis auf 1.200 Euro. Wenn die Besenreiser durch eine Verödung oder durch eine Lasertherapie entfernt werden kann es dazu kommen, dass es an der Stelle eine Pigmentveränderung (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=34736) gibt und sich die Haut dort dann bräunlich verfärbt. In der Regel sieht man das dann aber nicht so gut wie beispielsweise die Besenreiser zuvor.

Testberichte von Mitteln

In allen Tests wurde herausgefunden, dass die Behandlung von Besenreiser mit Cremes allein nicht ausreicht. Die Besenreiser verschwinden dadurch nicht. Mit den Methoden der Verödung und der Lasertherapie zur Entfernung der Besenreiser, können jedoch sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Vergleich Operation & Cremes (o.Ä.)

Durch die Verödung mithilfe eines speziellen Mittels oder durch eine Lasertherapie verblassen die Besenreiser sichtbar. Hingegen die Behandlung mit einer Creme ist nicht ausreichend. Sie kann allerdings gut als Ergänzung zu einer der Behandlungen mittels Laser oder Verödungsmittel genutzt werden. Jedoch ist eine Behandlung mit einer Creme deutlich günstiger und kann dadurch auch beser im Alltag angewandt werden.

Tipps

Es gibt ein paar Möglichkeiten um das Risiko der Entstehung von Besenreisern zu verringern. Wenn man jedoch eine genetische Vorbelastung hat kann man es in der Regel nicht verhindern, dass man auch selbst Besenreiser bekommt.

Um die Entstehung zu vermindern kann man einiges machen.

Das sollten Sie tun:

  • Walking
  • Leichtes Joggen
  • Schwimmen
  • Wandern
  • Tanzen
  • Ski Langlauf
  • Spezielle Venengymnastik
  • Eine augewogene Ernährung
  • Beine möglichst oft hoch lagern
  • Fisch essen der viel Omega 3 Fettsäuren enthält zum Beispiel Lachs
  • Das Essen scharf würzen zum Beispiel mit Ingwer, Chilli, Pfeffer
  • Die Bein kalt abduschen von unten nach oben

Das sollten Sie möglichst nicht tun:

  • Heiße Bäder oder Gänge in die Sauna sollten vermieden werden
  • Aufhören mit Rauchen, da Nikotin die Krampfadern fordert
  • Kein Alkohol trinken, da es ein zusätzliches Risiko für Krampfadern ist
  • Nicht zu lange sitzen
  • Normalgewicht versuchen zu halten, da Übergewicht die Venen noch mehr belastet
  • Nicht mit der Antibabypille verhüten, dadurch werden Krampfadern verstärkt, auf andere Alternativen zurückgreifen

Man kann die Besenreiser auch ganz einfach durch Body- Camouflage weg kaschieren oder auch mit Selbstbräuner oder einem extra Make- Up für die Beine verdecken, sodass die Besenreiser einfach nicht mehr sichtbar sind.

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